Wirtschaft einfach und schnell
Veröffentlicht am 31.01.2026 / 10:00
Donald Trump hat seinen Favoriten für die Spitze der US-Notenbank präsentiert: Kevin Warsh. Die Märkte reagieren gelassen – doch was bedeutet dieser Personalvorschlag wirklich für Zinsen, Dollar und Börsen? In der neuen Podcastfolge ordnen Raimund Brichta und Etienne Bell die Lage ein: Wie groß ist der Einfluss eines Fed-Chefs tatsächlich, wenn im Offenmarktausschuss zwölf Stimmen zählen? Und wie wahrscheinlich ist es, dass Warsh am Ende wirklich auf Trump-Linie agiert?
Außerdem: Warum Trump unbedingt niedrigere Zinsen will – und ob das wirklich „gut für die Wirtschaft“ ist oder vor allem für seine politischen Ziele und seine Welt als Immobilien-Deal-Maker. Dazu die große Debatte: Ist die Unabhängigkeit der Fed in Gefahr – oder ist das Panikmache? Raimund bleibt entspannt und erklärt, warum Trump zwar laut ist, aber am Ende vor allem eines nicht riskieren will: einen nachhaltigen Schaden an den Finanzmärkten.
Ein weiteres Thema: Gold im Rückwärtsgang. Viele erklären die Korrektur mit Warsh als „Falke“. Raimund widerspricht – und zeigt, warum solche Begründungen oft nur nachgeschobene Erklärungen sind und was eine Fahnenstange am Markt typischerweise nach sich zieht.
Fragen, Feedback oder Anregungen?